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Veranstaltungen von September bis November 2016

Nachrichten Sterntagebuch 29 / Herbst 2016

02.09. - 09.09. - 16.09. - 23.09. - 30.09. - 07.10. - 14.10. - 21.10. - 28.10. - 04.11. - 11.11. - 18.11. - 25.11.

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Freitag, 02. September 2016, 19.00 Uhr:

Beobachtungsabend in der Sternwarte auf dem Hahneberg

-Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Der Abend- und Nachthimmel zeigt jetzt die schönen Sternbilder des Sommer- und Herbsthimmels, Galaxien, helle Kugelsternhaufen und Planetarische
Nebel. Mit dem 610 mm Cassegrain- Teleskop der Sternwarte können wir schnell von Objekt zu Objekt springen und eine Tour durch die Nebel und
Sternhaufen unternehmen. Viel Spaß beim gucken!


Freitag, 09. September 2016, 19.00 Uhr:

Andere Sonnen haben auch den Dreh raus

-Vortrag von Dr. Jörg Weingrill , Leibnitz- Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)-

Astrophysiker des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) und der John Hopkins Universität in Baltimore (JHU) haben Rotationsperioden von Sternen
innerhalb eines Haufens untersucht und dabei entdeckt, dass Sterne, die etwa so alt wie unsere Sonne sind, auch in weiteren Punkten große Ähnlichkeit
zu unserem Heimatstern zeigen. So stellten sie fest, dass die vermessenen Sterne für eine Drehung um sich selbst rund 26 Tage benötigten - die gleiche Zeit,
die auch die Sonne für eine Drehung um ihre Achse braucht. Diese Entdeckung bestärkt die bisherige Annahme einer engen Verknüpfung der Prozesse auf
unserer Sonne und anderen Sternen, auch "solar-stellar connection" genannt. Ein fundamentales Prinzip, das die moderne solare und stellare Astrophysik
maßgeblich beeinflusst.


Freitag, 16. September 2016, 19.00 Uhr:

Astronomische Exkursion mit Teleskopen zur Halbschattenfinsternis des Mondes

Ziel: Selbelang ca. 35 Km westlich Berlins.-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Abfahrt ist um 19.00 Uhr vom Parkplatz gegenüber der Sternwarte. Die Teilnehmer bilden Fahrgemeinschaften. Fahrtbeschreibung für Nachzügler:
Heerstraße (B5) immer geradeaus fahren, hinter Nauen und Ribbeck in Selbelang links den neu ausgebauten Feldweg ca. 5 Minuten lang fahren bis in
Höhe des Waldrandes, dort links einbiegen. Bitte Teleskope und -Ausrüstungen selbst mitbringen. Alle Teilnehmer sind herzlich willkommen-


Freitag, 23. September 2016, 19.00 Uhr:

Die fehlenden Braunen Zwerge

-Vortrag von Dr. Gabriel Bihain, Leibnitz- Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)-

Bislang glaubte man, die Umgebung der Sonne und die dort beheimateten Braunen Zwerge - eine Art Bindeglied zwischen Sternen und Planeten, sehr gut zu
kennen. Die nun veröffentlichte Studie von Gabriel Bihain und Ralf-Dieter Scholz, beide Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP),
stellt dies grundlegend in Frage. Die tatsächliche Anzahl Brauner Zwerge in verschiedenen Himmelsregionen zu kennen, ist unter anderem wichtig, um den
Prozess der Sternentstehung und die Bewegungen von Sternen in der Milchstraße besser zu verstehen. - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 30. September 2016, 19.00 Uhr:

Beobachtungsabend in der Sternwarte auf dem Hahneberg

-Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Der mondlose Abend- und Nachthimmel zeigt jetzt die schönen Sternbilder des Sommer- und Herbsthimmels, Galaxien, helle Kugelsternhaufen und Planetarische
Nebel. Mit dem 610 mm Cassegrain- Teleskop der Sternwarte können wir schnell von Objekt zu Objekt springen und eine Tour durch die Nebel und
Sternhaufen unternehmen. Viel Spaß beim gucken! - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 07. Oktober 2016, 19.00 Uhr:

Mondbeobachtungsabend in der Sternwarte auf dem Hahneberg

-Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Der Mond zeigt heute die Phase zwei Tage vor dem Ersten Viertel. Die Kraterstrukturen zeigen sich am Terminator besonders kontrastreich, dort ist
gerade Sonnenaufgang und alles wirft lange Schatten. Weitere Beobachtungsobjekte sind die Planten Mars und Saturn. Im 610 mm Cassegrain-
Teleskop der Sternwarte ein malerischer Anblick. Viel Spaß beim gucken! - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 14. Oktober 2016, 19.00 Uhr:

Mondbeobachtungsabend in der Sternwarte auf dem Hahneberg

-Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Der Mond zeigt heute die Phase zwei Tage vor dem Vollmond. Die Kraterstrukturen zeigen sich an Terminator besonders kontrastreich, dort ist gerade
Sonnenaufgang, jede Erhebung wirft lange Schatten. Weitere Beobachtungsobjekte sind der rote Planet Mars und der Ringplanet Saturn. Im 610 mm
Cassegrain- Teleskop der Sternwarte ein malerischer Anblick. Viel Spaß beim gucken! - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 21. Oktober 2016, 19.00 Uhr:

PEPSI - Spektroskopische Spurensuche im All

-Vortrag von Dr. Michael Weber, Leibnitz- Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)

PEPSI ist ein höchstauflösendes Spektrometer und Polarimeter am Large Binocular Telescope (LBT) in Arizona. Das LBT ist das größte optische
Teleskop, und besteht aus 2x 8.4m Spiegeln auf einer gemeinsamen Montierung. Lichtfasern leiten das Licht vom Teleskop in den Keller, wo sich
der Spektrograph in einer Druck & Temperatur-stabilisierten Kammer befindet. Der Spektrograph zerlegt das Licht in seine Wellenlängenbestandteile
und zeichet es auf großen (100Mpixel) Detektoren auf. Die Kombination aus großem Teleskop und großer spektraler Auflösung ermöglicht das
Erforschen neuer Phänomene, wie die Suche nach Biosignaturen auf fremden Planeten oder den Test ob physikalische Konstanten wirklich konstant sind.
- Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 28. Oktober 2016,19:00 Uhr:

Astronomische Exkursion mit Teleskopen

Ziel: Selbelang ca. 35 Km westlich Berlins.-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Abfahrt ist um 19.00 Uhr vom Parkplatz gegenüber der Sternwarte. Die Teilnehmer bilden Fahrgemeinschaften. Fahrtbeschreibung für Nachzügler:
Heerstraße (B5) immer geradeaus fahren, hinter Nauen und Ribbeck in Selbelang links den neu ausgebauten Feldweg ca. 5 Minuten lang fahren bis in
Höhe des Waldrandes, dort links einbiegen. Bitte Teleskope und -Ausrüstungen selbst mitbringen. Alle Teilnehmer sind herzlich willkommen-


Freitag, 04. November 2016, 19.00 Uhr:

Beobachtungsabend in der Sternwarte auf dem Hahneberg

-Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Der Abend- und Nachthimmel zeigt jetzt die schönen Sternbilder des Herbsthimmels, Galaxien, helle Sternhaufen und Planetarische Nebel. Mit dem
610 mm Cassegrain- Teleskop der Sternwarte können wir schnell von Objekt zu Objekt springen und eine Tour durch die Nebel und Sternhaufen
unternehmen. Viel Spaß beim gucken! - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 11. November 2016, 19.00 Uhr:

Karl Schwarzschild, Wegbereiter der Astrophysik

Vortrag von Prof. Dr. Matthias Steinmetz, Wissenschftlicher Vorstand des Leibnitz-Instituts für Astrophysik Potsdam(AIP)und Direktor

Am 11. Mai 1916 starb im Alter von nur 42 Jahren Karl Schwarzschild (1873-1916), einer der vielseitigsten und tiefgründigsten Wissenschaftler. Zu Recht gilt
er als ein Wegbereiter des damals noch jungen Felds der Astrophysik wenn nicht gar als erster echter Astrophysiker. Er leistete grundlegende Beiträge zur
Fotometrie, Sonnen- und Sternphysik, Stellarstatistik sowie zur geometrischen Optik. Er fand u.a. die erste Lösung der Gleichungen der allgemeinen
Relativitätstheorie Albert Einsteins. - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 18. November 2016, 19.00 Uhr:

Beobachtungsabend in der Sternwarte auf dem Hahneberg

-Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Der Abend- und Nachthimmel zeigt jetzt die schönen Sternbilder des Herbst- und Winterhimmels, Nebel, helle Kugelsternhaufen und Galaxien. Mit dem 610 mm
Cassegrain- Teleskop der Sternwarte können wir von Objekt zu Objekt springen und eine Tour durch die Nebel und Sternhaufen unternehmen.
Viel Spaß beim Gucken! - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 25. November 2016, 19.00 Uhr:

Astronomie mit Gravitationswellen

-Vortrag von Dr. Tim Dietrich, MPI für Gravitation, Albert- Einstein- Institut Golm-

Der erste direkte Nachweis von Gravitationswellen hat ein neues Fenster zur sonst unsichtbaren "dunklen" Seite des Universums geöffnet und den Beginn der
Gravitationswellen-Astronomie markiert. Gravitationswellen sind Kräuselungen der Raumzeit, die bei kosmischen Katastrophen ausgesendet werden –
beispielsweise von explodierenden Sternen, verschmelzenden schwarzen Löchern oder Neutronensternen und schnell rotierenden, kompakten Sternresten.
Gravitationswellen sind eine der wichtigsten Vorhersagen aus Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie. Sie wurden erstmals am 14. September 2015 durch die
beiden identischen LIGO-Detektoren direkt nachgewiesen. - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Nachrichten

Das 17. Herzberger Teleskoptreffen (HTT)

Es findet vom 29.09.2016 - 02.10.2016 statt. Der Veranstaltungsort bei Herzberg -ca. 80 KM südlich Berlins- ist das Sportlerheim in Jeßnigk.
Viele interessierte Sternfreunde werden wieder am HTT mit Wohnwagen oder Zelt und Teleskop teilnehmen.


Astronomische Exkursionen:

Fahrtbeschreibung: Heerstraße (B5) stadtauswärts immer geradeaus fahren, hinter Nauen und Ribbeck in Selbelang links über den
Parkplatz und neu ausgebauten Feldweg ca. 5 Minuten lang fahren bis in Höhe des Waldrandes, dort links einbiegen. Bitte Teleskope
und -Ausrüstungen mitbringen.


Programm und Organisation, Nachrichten: Günter Mekas, Leiter der BHB-Sternwarte Berlin (V.I.S.d.P.)


Sterntagebuch 29 / Herbst 2016

Lady Sunshine und Mister Moon… ...so sangen Conny Froboess und Peter Weck 1962. Da heißt es: "…doch ein Pärchen werden sie nie…". Manchmal geht’s aber
doch gut aus - auch mit diesem Pärchen. Beispielsweise am 1. September, denn da ereignet sich eine ringförmige Sonnenfinsternis. Ein himmlisches Schauspiel
für diejenigen, die ihre Sommerferien in Zentralafrika oder auf Madagaskar verbringen. Der darauffolgende Vollmond (16.9.) wandert partiell südlich durch den
Halbschatten der Erde. Allen Beobachtern wird gegen 20 Uhr ein deutlich dunklerer Nordrand des Mondes auffallen. Zudem erscheint der "Erntemond" ziemlich
größer als gewöhnlich, wie auch die folgenden Vollmonde bis zum Jahresende. Sie ereignen sich jeweils etwa zur Monatsmitte und fallen mit dem Perigäum
zusammen. Die Tage um den Neumond sind dann wieder willkommene Nächte für Astronomen, um nach der Sommerpause ihre Teleskope auf eine schier unendliche
Fülle von atemberaubend schönen Objekten, u.a. in den Sternbildern rund um die Sommermilchstraße, zu richten (siehe auch weiter unten "Trümpler- Klassifikation").
Wer die Planeten beobachten möchte, dem sind, zumindest ab Oktober und für Jupiter, die Morgenstunden kurz vor Sonnenaufgang empfohlen. Venus hingegen ist
zwar wieder Abendstern, doch erst ab Dezember auffällig und mit ca. 20" Durchmesser. Mars kann noch bis Ende Oktober im Wettlauf mit Saturn am Abendhimmel in
den nördlichen Bereichen des Sternbildes Schütze aufgesucht werden. Kaum jedoch lohnt deren teleskopische Beobachtung. Die beigefügte Karte zeigt einen
Ausschnitt des Abendhimmels am 7. Oktober, wenn sich Mars, Mond, Saturn und Venus ein Stelldichein um das Sternbild Skorpion geben - hoffentlich bei klarem Himmel.

Himmelsanblick am 7.10.2016,21:00 Uhr

Wichtige Daten

Donnerstag, 22.09.16 15:21: Herbstäquinoktium, Herbstanfang. Sonntag, 30.10.16: Ende der Sommerzeit (MESZ).

Almanach

Zum schon weiter oben im Veranstaltungskalender erwähnten Karl Schwarzschild (gest. 11.05.1916) soll hier an zwei weitere Jubilare erinnert werden. Carl Zeiß, 200.
Geburtstag (11.09.1816 – 03.12.1888). Zeiß war Mechaniker und Unternehmer sowie Gründer der Firma "Carl Zeiss"(Herstellung von 1- A- Mikroskopen, die weltweit
ihresgleichen suchten und suchen), ab 1885 mit Doppel- s geschrieben. Der Vielarbeiter liebte in seiner knapp bemessenen Freizeit Gartenarbeit als Entspannung.
Sein größter Verdienst ist das Festhalten an dem Gedanken, Objektive auf rechnerischer Grundlage herzustellen. Dies gelang dann seinem Nachfolger Ernst Abbé
im Zuge der Umwandlung der Werkstatt in den Großbetrieb.
Robert Julius Trümpler, 130. Geburtstag und 60. Todestag (02.10.1886 – 10.09.1956). In der Schweiz geboren, hatte der Astronom ab 1915 die USA- Bürgerschaft. Als
Mitglied der amerikanischen Akademie der Wissenschaften entdeckte er die Lichtabsorption durch interstellaren Staub. Ohne seine Klassifikation offener Sternhaufen
kommt kein Sternkatalog aus.

Zusammengestellt: K.-H. Bohn, Berlin, unter Verwendung von INTERNET und CYBERSKY 3.3.1


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