Logo des Vereins

Veranstaltungen im Mai und Juni 2019

Nachrichten Sterntagebuch 36 / Sommer 2019

- 03.05. - 10.05. - 17.05. - 24.05. - 31.05. - 07.06. - 14.06. - 21.06.

Gebäude des Vereins

Freitag, 03. Mai 2019, 19.00 Uhr:

Erste Ergebnisse aus dem Datarelease 2 der GAIA-Mission

-Vortrag von Dr. Harry Enke -Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP-)

Nach 22 Monaten Beobachtung erfolgte die mit Spannung erwartete zweite Datenveröffentlichung der GAIA-Astrometrie- Mission. Es liegen
nunmehr die Positionen und Helligkeiten von 1,69 Milliarden Sternen, und die Parallaxen und Eigenbewegungen von 1,33 Milliarden Sternen
unserer Galaxis vor. Es gibt kaum einen Bereich in der Astronomie, der sich durch diesen neuen galaktischen Zensus nicht grundlegend
verändern wird. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) hat mit Software-Modulen zur ersten Validierung und Hintergrundkorrektur
der Daten des Radialgeschwindigkeitsspektrometers beigetragen. Die Daten können von einem Server am AIP abgerufen werden.


Freitag, 10. Mai 2019, 18.00 Uhr:

Die Sonne im roten Licht des Wasserstoffs

--Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Heute beobachten wir die Sonne im weißen Licht mit einem 152 mm APO Linsenteleskop und mit einem 102 mm H- Alpha Teleskop. Mit diesem
Gerät lassen sich auf der Sonne viele phantastische Details erkennen wie die Wasserstoff- Protuberanzen, Flares und Filamente, die in ihrer
Gestalt stündlich wechseln. Diese Beobachtungen auf dem Hahneberg in Spandau sind für Kinder besonders gut geeignet. Eine sinnvolle
Nachtbeobachtung in der Sternwarte ist erst wieder im September möglich.


Freitag, 17. Mai 2019, 18.00 Uhr:

Die Sonne im roten Licht des Wasserstoffs

--Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Heute beobachten wir die Sonne im weißen Licht mit einem 152 mm APO Linsenteleskop und mit einem 102 mm H- Alpha Teleskop. Mit diesem
Gerät lassen sich auf der Sonne viele phantastische Details erkennen wie die Wasserstoff- Protuberanzen, Flares und Filamente, die in ihrer
Gestalt täglich wechseln. Diese Beobachtungen auf dem Hahneberg in Spandau sind für Kinder besonders gut geeignet. Eine sinnvolle
Nachtbeobachtung in der Sternwarte ist erst wieder im September möglich. - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 24. Mai 2019, 19.00 Uhr:

Nahe Galaxie bringt Licht ins Dunkel des frühen Universums

-Vortrag von Frau Dr. Genoveva Micheva, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)-

Ein Team von Astronominnen und Astronomen hat entdeckt, wie energiereiche Photonen einer nahegelegenen Galaxie entkommen. Auf diese
Weise erleuchtete wahrscheinlich auch die erste Generation von Galaxien das junge und bis dahin lichtundurchlässige Universum weniger als
eine Milliarde Jahre nach dem Urknall. Astronominnen und Astronomen des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) haben zum ersten Mal
den komplexen Mechanismus, wie ultraviolettes Licht aus Galaxien entkommt, mit Hilfe des in Potsdam entwickelten Instruments Potsdam
Multi-Aperture Spektrophotometer (PMAS) untersucht. Eine detaillierte physikalische Analyse der jetzt veröffentlichten einmaligen Beobachtungen
am Calar Alto Observatorium in Spanien belegt, dass aus einer untersuchten Galaxie Gas mit Überschallgeschwindigkeit ausströmt. Ein ähnlicher
Prozess fand wahrscheinlich im frühen Universum statt. - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 31. Mai 2019, 18.00 Uhr:

Die Sonne im roten Licht des Wasserstoffs

--Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Heute beobachten wir die Sonne im weißen Licht mit einem 152 mm APO Linsenteleskop und mit einem 102 mm H- Alpha Teleskop. Mit diesem
Gerät lassen sich auf der Sonne viele phantastische Details erkennen wie die Wasserstoff- Protuberanzen, Flares und Filamente, die in ihrer
Gestalt stündlich wechseln. Diese Beobachtungen auf dem Hahneberg in Spandau sind für Kinder besonders gut geeignet. Eine sinnvolle
Nachtbeobachtung in der Sternwarte ist erst wieder im September möglich. - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 07. Juni 2019, 19.00 Uhr:

Verborgenes Schwarzes Loch in riesigem Sternhaufen entdeckt

-Vortrag von Prof. Dr. Martin M. Roth, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)-

Astronomen haben mit dem MUSE-Instrument der ESO am Very Large Telescope in Chile einen Stern im Kugelsternhaufen NGC 3201 entdeckt,
der sich sehr seltsam verhält. Er scheint ein unsichtbares Schwarzes Loch mit etwa der vierfachen Masse der Sonne zu umkreisen - das erste
inaktive Schwarze Loch mit stellarer Masse, welches in einem Kugelsternhaufen gefunden wurde, und gleichzeitig auch das erste, das durch
den direkten Nachweis seiner Anziehungskraft gefunden wurde. Diese wichtige Entdeckung wirkt sich auf unser Verständnis der Entstehung
dieser Sternhaufen, Schwarzer Löcher allgemein und vom Ursprung der Gravitationswellenereignisse aus. - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 14. Juni 2019, 18.00 Uhr:

Die Sonne im roten Licht des Wasserstoffs

--Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Heute beobachten wir die Sonne im weißen Licht mit einem 152 mm APO Linsenteleskop und mit einem 102 mm H- Alpha Teleskop. Mit diesem
Gerät lassen sich auf der Sonne viele phantastische Details erkennen wie die Wasserstoff- Protuberanzen, Flares und Filamente, die in ihrer
Gestalt täglich wechseln. Diese Beobachtungen auf dem Hahneberg in Spandau sind für Kinder besonders gut geeignet. Eine sinnvolle
Nachtbeobachtung in der Sternwarte ist erst wieder im September möglich. - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 21. Juni 2019, 19.00 Uhr:

Mitgliederversammlung 2019

Vorgeschlagene Tagesordnung:

1) Begrüssung, Wahl eines Protokollführers
2) Vorschläge und Beschluß der Tagesordnung
3) Bericht des Vorstands und des Kassierers
4) Bericht der Revisoren über das Geschäftsjahr 2018
5) Aussprache, Anträge und Abstimmungen
6) Entlastung des Vorstands
7) Neuwahl des Vorstands und der Revisoren
8)Verschiedenes
- Kostenlos, alle Gäste sind herzlich willkommen -


Nachrichten

Beobachtungskuppel

In der Kuppel wird jetzt innen eine neue Umrandung aus wasserfesten Siebdruck- Sperholzplatten eingebaut. Die bisherigen 10
Segmente sind verwittert und durch Vandalismus (Silvesterböller) zerfetzt worden. Sie dient ringsherum auch als Ablagefläche
und Windschutz. Es wurde ein nass/trocken Akkustaubsauger angeschafft - Schmutz und Spinnweben ade´.


Volkshochschule Falkensee

Hinweis in der Volkshochschule Falkensee findet ab Herbst 2019 ein Kurs zum Thema Astronomie als Hobby statt. Aus dem Anlaß
100 Jahre Volkshochschule findet am 20. September auf der Dach- Terrasse der VHS Falkensee eine öffentliche Beobachtung statt.
Wer macht mit ?


Beobachtungen auf dem Hahneberg:

Wegbeschreibung zur Sternwarte: Von der Heerstraße/ Ecke Magistratsweg aus 10 Min. Fussweg entlang dem
Semmelländerweg, dann innerhalb der Grünfläche Hahneberg entlang der Rodelbahn zur Sternwarte hinaufgehen.
Taschenlampen helfen beim Aufstieg zum Gipfel des unbeleuchteten Hahneberges und zur Kuppel.


Programm und Organisation, Nachrichten: Günter Mekas (V.I.S.d.P.)


Sterntagebuch 36 / Sommer 2019

Sommerhit für Planetenfreunde : Jupiter und Saturn

Himmelsdarstellung vom 18.06.2019

Längst sind die Sternbilder des Winters vom Himmel verschwunden. Einen letzten
Gruß entbieten Kastor und Pollux, bevor sie von den Strahlen der untergehenden
Sonne verschluckt werden. Damit ist auch für Mars die Saison beendet. Eine
letzte Möglichkeit sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn der rote Planet
am 18. Juni an Merkur vorüberzieht. Die Annäherung auf 0,2° ist schon einigermaßen
sensationell, aber ohne Feldstecher wird man wohl nichts sehen. Der flinke Merkur
bietet im August wieder eine gute Abendsichtbarkeit, am günstigsten in der
2. Monatsdekade. Schon Ende Februar war er ausgezeichnet zu sehen für fast
eine Woche! Das Wetter war eben günstig.

Himmelsdarstellung vom 18.06.2019

Das nebenstehende Foto zeigt Merkur gegen die
Straßenbeleuchtung ankämpfend. Aufgenommen
in Berlin, Prenzlauer Berg. Lichtschwache Objekte
sind nach Ende Mai für die Hobbyastronomen tabu.
Der Nachthimmel wird eben nicht mehr so richtig
dunkel. Dafür sind Jupiter und Saturn in den
Sternbildern Schlangenträger bzw. Schützen
willkommene Kost. Der erste steht am 10. Juni, der
zweite am 9. Juli in Opposition, wodurch sich deren
Aufgang schon Ende August in die erste Nachthälfte
verschiebt.

Wer den Perseiden am 13. August auflauern möchte, muss jedoch einen fast vollen Mond
in Kauf nehmen. Der Vollmond genau in Monatsmitte bringt 2 Neumonde im August mit sich.
Legt man sich schon 2 Tage vorher auf die Lauer, kann man doch wenigstens im Mond den
"Goldenen Henkel" (schon ab 10- facher Vergrößerung) bewundern. Die berühmteste aller
Lichterscheinungen am Mondterminator zeigte sich auch schon am 14. Mai sowie am Freitag,
dem 12. Juli.

Historisches

Professor Mädler und die Männer im Mond.
Unser Jubilar (225. Geburtstag) war Berliner und weltberühmt durch seine Mondkarten
"Mappa Selenographica", die ca. 1835 erschienen und jahrzehntelang als Standardwerk galten.
Er hatte an die 600 Zeichnungen von der Mondoberfläche angefertigt, obwohl er da schon den
Begriff "Photographie" prägte. Was für Mädler und Zeitgenossen unvorstellbar gewesen sein
muss: Heutzutage ist mit erdgebundenen Teleskopen eine Auflösung von 1,5 m möglich. Es
wurden vor wenigen Jahren die Landemodule der Apollo- Missionen sichtbar- sehr zum Ärger
von Verschwörungstheoretikern. Ja, 50 Jahre ist es her, da der Mensch den Mond betrat. Und
was bleibt? Jedem sind die berühmten Worte "…ein kleiner Schritt…(usw.)" sowie die Bilder
unseres blauen Planeten im unerträglich tödlichen All in Erinnerung. Umso anspruchsvoller
die Ziele der US- Raumfahrtbehörde NASA. Schon in 10 Jahren soll es wieder zum Mond
gehen. Und es heißt: "…Diesmal werden wir bleiben. …"


Text, Grafik und Bilder : K.-H. Bohn, unter Verwendung von CYBERSKY 3.3.1 sowie Internet.


Home

Update = 13.05.2019
© by De_La