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Erlebnisbildbericht einer Reise zu den Sternenhimmeln Südafrikas

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Astronomischer Höhepunkt 2017 - Totale Sonnenfinsternis am 21. August

Auserwählt

Neues Teleskop

Radioastronomie Teil3

Radioastronomie Teil2

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Astronomische Reise nach Südafrika, Namibia, von Roland Pietschmann

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Karte mit der Reiserute

Im Frühjahr 2018 bereisten meine Frau und ich das südliche Afrika. Unsere Reise
führte uns zu den spektakulären Nationalparks Namibias und Botswanas, mit
einem Abstecher zu den Viktoriafällen in Simbabwe. Da wir mit Geländewagen
und Dachzelt unterwegs waren, konnten wir uns auch in die wenig
erschlossenen Nationalparks wagen, abseits vom Massentourismus.


- Tag 1 und 2: Windhoek -

Windhoek, tour Anfang

Unsere Tour begann mit einem 2-tägigen Aufenthalt in Windhoek, den wir
zum Kennenlernen der Stadt und zum Beschaffen der Vorräte
für die nächsten Tage nutzten.


Tag 3 und 4: Sossusvlei

Erste Begegnung mit der afrikanischen Fauna

Nächste Station war das Sossusvlei am Rande der Namib-Wüste.
Wir übernachteten zünftig im Sesriem-Camp unter einem großen
Kameldornbaum. Die riesigen Sanddünen bieten einen
atemberaubenden Anblick.


Nachthimmel in Sossusvlei

Die Große Magellansche Wolke

Aufnahme mit Kamera Canon EOS70D, unmodifiziert mit Sigma 24mm F1,4
DG HSM Art bei Blende 1,4. Die Aufnahme wurde 20 Sekunden belichtet
bei ISO 1600, mit festem Stativ, ohne Nachführung.

Die Große Magellansche Wolke, aufgenommen am 13.05.2018 in Namibia, am Sossusvlei.
Der helle Stern rechts im Bild ist Canopus. In der Namib-Wüste ist der Himmel
besonders dunkel. Einzig die Lichter der Camps stören etwas. Aufgrund der
geringen südlichen Breite Namibias kommen die Magellanschen Wolken
leider nie sehr hoch über den Horizont.


Tag 5: Rostock Ritz

Einfahrt zum Rostock Ritz

Am Tag 5 reisten wir weiter ins Khomas Hochland zur Gästefarm Rostock Ritz.
Eigentlich war wieder eine Übernachtung im Zelt geplant. Da wir jedoch während
der letzten Nacht am Sossusvlei aufgrund des extremen Sandsturms kein Auge
schließen konnten, haben wir uns spontan für ein Upgrade in der Lodge
entschieden.


Milchstraße im Khomas Hochland

Das Milchstraßenzentrum

Aufnahme mit Canon EOS70D, unmodifiziert mit Sigma 24mm F1,4 DG HSM
Art bei Blende 1,4. Die Aufnahme wurde 60 Sekunden bei ISO 1600 belichtet,
mit automatischem Dunkelbildabzug. Die Nachführung erfolgte mit dem
Star Adventurer von Skywatcher.

Das Milchstraßenzentrum, kurz nach dem Aufgang über dem Ost-Horizont des
Khomas-Hochlades, Namibia. Die Aufnahme erfolgte am Abend des 15. Mai
2018. Unmittelbar am Horizont erscheinen die Sterne kaum abgeschwächt.
Aufgrund der geringen geografischen Breite Namibias steigen die
Gestirne steil am Himmel empor.


Tag 6 und 7: Swakopmund

Flamingos an der Lagune von Walvis Bay

Unsere Reise führte uns weiter durch den Namib-Naukluft-Nationalpark, vorbei
am Kuiseb-Canyon nach Swakopmund. In Walvis Bay, an der Atlantik-Küste,
haben wir einen Zwischenstopp eingelegt, um uns die Flamingos
anzusehen.


Südliche Milchstraße mit Mars

Die südliche Milchstraße

Aufnahme mit Canon EOS70D, unmodifiziert. Die Aufnahme wurde 10 Minuten bei
ISO 1600 belichtet, mit automatischem Dunkelbildabzug. Die Nachführung erfolgte
mit dem Star Adventurer von Skywatcher.

Die südliche Milchstraße, hoch am Himmel Namibias. Weitwinkelaufnahme mit den Weitwinkelzoom
Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM bei 10mm Brennweite und Blende 4,5. Die Milchstraße
erstreckt sich im Foto vom Sternbild Zentaur (links) bis zum Sternbild Adler rechts).
Der helle Stern in der oberen Bildmitte ist der Planet Mars. In der unteren
Bildmitte befinden sich die Staubwolken und Reflexionsnebel der
Antares-Region. Im Sternbild Schütze erscheint die
Milchstraße besonders hell.


Tag 8: Brandbergmassiv

 auf zum Brandberg!

Weiter geht die Reise: heute zur White Lady Lodge am Brandberg. Übernachtet
haben wir wieder im Dachzelt, einsam auf einem riesigen Zeltplatz. Die
erhoffte Begegnung mit den Wüstenelefanten blieb leider aus.


Milchstraße am Brandbergnassiv

Das Michstraßenzentrum im Sternbild Schütze (Bildmitte)

Aufnahme mit Canon EOS70D, unmodifiziert, mit Sigma 24mm F1,4 DG HSM Art bei
Blende 2,8. Einzelaufnahme mit 3 Minuten Belichtungszeit bei ISO 1600, mit
automatischem Dunkelbildabzug. Die Nachführung erfolgte mit dem Star
Adventurer von Skywatcher.

Das Michstraßenzentrum im Sternbild Schütze (Bildmitte). Die Aufnahme erfolgte am
21. Mai 2018 in der Nähe des Brandbergmassivs, Namibia. Das Zentrum
der Milchstraße stand gegen Mitternacht hoch am Himmel. Die fein
strukturierten Dunkelwolken zeichnen sich kontraststark ab.
Einer der hellen Sterne in der Bildmitte ist der
Planet Saturn.


Tag 9: Brandbergmassiv

Prähistorische Wandmalerei am Brandberg

Die "White Lady", prähistorische Wandmalerei am Brandberg.
Heute befinden wir uns immer noch in der Nähe des Brandbergs, aber auf der Mowani Mountain
Campsite. Endlich eine wolkenlose Nacht zum Beobachten des fantastischen Sternenhimmels.


Tag 10: Vingerclip

Piste zur Vingerclip, einer erodierten Felsformation

Die Vingerklip Lodge war für uns eigentlich nur als Übernachtungsstopp zum Etosha geplant.
Eine faszinierende Landschaft, die etwas an das Monument Valley in Arizona erinnert.
Nachts war es absolut dunkel, keine einzige künstliche Lichtquelle. Der Anblick
des Milchstraßenzentrums im Zenit war einfach nur überwältigend.


Die helle Milchstraße mit der Schildwolke

Die Milchstraße mit der hellen Schildwolke in der Bildmitte

Aufnahme mit Canon EOS70D, unmodifiziert, mit Sigma 24mm F1,4 DG HSM Art bei
Blende 2,8. Einzelaufnahme mit 3 Minuten Belichtungszeit bei ISO 1600, mit
automatischem Dunkelbildabzug. Die Nachführung erfolgte mit dem Star
Adventurer von Skywatcher.

Die Milchstraße mit der hellen Schildwolke in der Bildmitte. Im unteren Teil des Bildes
befindet sich das Sternbild Schütze mit dem Planet Saturn. Die Aufnahme erfolgte
am 21. Mai 2018, während einer Übernachtung in der Vingerklip-Lodge, Namibia.
Nachts störte keine einzige künstliche Lichtquelle. Obwohl die Aufnahme
mit einer unmodifizierten Kamera erfolgte, sind bereits einige
H-alpha-Emissionsgebiete sichtbar.


Die Milchstraße im Sternbild Adler

Die Milchstraße im Sternbild Adler

Aufnahme mit Canon EOS70D, unmodifiziert, mit Sigma 24mm F1,4 DG HSM Art
bei Blende 2,8. Einzelaufnahme mit 3 Minuten Belichtungszeit bei ISO 1600, mit
automatischem Dunkelbildabzug. Die Nachführung erfolgte mit dem Star
Adventurer von Skywatcher.

Die Milchstraße im Sternbild Adler. Der helle Stern in der Bildmitte ist Atair. Dicht rechts daneben
befindet sich die Dreiteilige Dunkle Höhle, eine kompakte Dunkelwolke. Die Aufnahme erfolgte
am frühen Morgen des 22. Mai 2018, während einer Übernachtung in der Vingerklip-Lodge,
Namibia. Das einzige störende Licht zu dieser Zeit war das Zodiakallicht. Im Gegensatz
zu Beobachtungen von Standorten des deutschen Tieflandes aus ist in Namibia
die fotografische Abbildung der vielen Dunkelwolken der Milchstraße
eine leichte Übung.


Das Milchstraßenzentrum mit den Sternbildern Schütze und Skorpion

Das Milchstraßenzentrum mit den Sternbildern Schütze und Skorpion

Aufnahme mit Canon EOS70D, unmodifiziert, mit Sigma 24mm F1,4 DG HSM Art
bei Blende 2,8. Einzelaufnahme mit 6 Minuten Belichtungszeit bei ISO 1600, mit
automatischem Dunkelbildabzug. Die Nachführung erfolgte mit dem Star
Adventurer von Skywatcher.

Das Milchstraßenzentrum mit den Sternbildern Schütze und Skorpion, aufgenommen am 21.Mai
2018 von der Vingerklip-Lodge, Namibia. Auffallend ist der Reichtum an fein strukturierten
Dunkelwolken. Um den Stern Antares herum (rechts unten im Bild) werden diese
Dunkelwolken vom Sternenlicht beleuchtet und erscheinen als
farbige Reflexionsnebel.


Das Sternbild Schütze mit dem Zentrum der Milchstraße

Das Sternbild Schütze mit dem Zentrum der Milchstraße

Aufnahme mit Canon EOS70D, unmodifiziert, mit Zoom-Objektiv Canon EF-S 18-135mm 1:3,
5-5,6 IS USM bei 50mm und Blende 5,0. Einzelaufnahme mit 10 Minuten Belichtungszeit
bei ISO 1600, mit automatischem Dunkelbildabzug. Die Nachführung erfolgte
mit dem Star Adventurer von Skywatcher.

Das Sternbild Schütze mit dem Zentrum der Milchstraße, aufgenommen im Mai 2018 in
Namibia. In der unteren Bildmitte befindet sich der Lagunennebel M8, eingelagert
in einem dichten Komplex aus Dunkelwolken. Die beiden hellen sternförmigen
Objekte rechts der Bildmitte sind der Kugelsternhaufen M22 (links)
und der Planet Saturn (rechts).


Die südliche Milchstraße

Die südliche Milchstraße

Aufnahme mit Canon EOS70D, unmodifiziert, mit Weitwinkelzoom Canon EF-S 10-22mm
1:3,5-4,5 USM bei 14mm Brennweite und Blende 5,6. Einzelaufnahme mit 10 Minuten
Belichtungszeit bei ISO 1600, mit automatischem Dunkelbildabzug. Die
Nachführung erfolgte mit dem Star Adventurer von Skywatcher.

Die südliche Milchstraße zwischen dem Kreuz des Südens (links) und dem Schützen (rechts),
aufgenommen am 10. Juni 2018 in der Kalahari, nahe der Grenze zwischen Namibia und
Botswana. Die beiden hellen Sterne rechts des Kreuzes des Südens sind Alpha
und Beta Centauri. Rechts unten im Bild befindet sich Antares.


Tage 11 bis 14: Etosha-Nationalpark

 auf Safari im Etosha

Wir verbrachten 2 Nächte im Camp Okaukuejo inmitten des Nationalparks. Das Camp ist zentral gelegen.
Die Safari beginnt gleich außerhalb des Camps. Für die anderen beiden Nächte bauten wir unser
Dachzelt in der Onguma Campsite auf, am östlichen Rand des Etosha-Nationalparks. Nachts
Löwengebrüll in der Ferne.


Nationalparks in Botswana

Aufnahme mit Canon EOS70D, unmodifiziert mit Weitwinkelzoom Canon EF-S 10-22mm
1:3,5-4,5 USM bei 10mm Brennweite und Blende 4,5. Einzelaufnahme mit 8 Minuten
Belichtungszeit bei ISO 800, mit automatischem Dunkelbildabzug.

Nationalparks in Botswana. Die Aufnahme erfolgte mit fest stehender Kamera kurz nach Einbruch
der Dunkelheit. Im Vordergrund sieht man unser Auto mit dem Dachzelt. Am rechten Bildrand
ist der südliche Himmelspol mit seiner zentrischen Position innerhalb der kreisförmigen
Sternstrichspuren gut zu erkennen. Rechts oben, in der "verwaschenen"
Milchstraße, befindet sich eine diffus sichtbare Dunkelwolke - der
Kohlensack im Sternbild Kreuz des Südens. Der helle Stern
links oben ist der Planet Jupiter. Einige Stunden nach
diesem Foto besuchte uns ein stattlicher
Elefantenbulle.


Tag 15: Grootfontein

Obligatorische Besichtigung des Hoba-Meteoriten

Zwischenstopp zum Übernachten in Roys Rest Camp, nahe Grootfontain. Natürlich
darf ein Besuch des Hoba-Meteoriten nicht fehlen.


Tag 15: Rundu

Am Okavango-River

Unsere nächsten Ziele befinden sich im Nordosten Namibias. Aufgrund der großen
Entfernungen bietet sich Rundu als Übernachtungsziel an. Wir haben in der
Hakusembe Campsite Quartier bezogen.


Die Antares-Region in der südlichen Milchstraße

Die Antares-Region in der südlichen Milchstraße

Aufnahme mit Canon EOS70D, unmodifiziert, mit Sigma 24mm F1,4 DG HSM Art bei
Blende 2,8. Einzelaufnahme mit 4 Minuten Belichtungszeit bei ISO 1600, mit
automatischem Dunkelbildabzug. Die Nachführung erfolgte mit dem
Star Adventurer von Skywatcher.

Die Antares-Region in der südlichen Milchstraße, aufgenommen am 9. Juni 2018 in Namibia.
Rechts neben der Bildmitte befindet sich Antares. Mit seinem Spektraltyp M1 erscheint
die von ihm angeleuchtete Dunkelwolke orange. Dicht oberhalb bringt der heiße
Stern RhoOphiuchi dieselbe Dunkelwolke zum bläulichen leuchten. Im
zentralen Bereich der Milchstraße (unten im Bild) deuten sich
zahlreiche H-alpha-Emissionsgebiete an.


Tage 16 und 17: Bwabwata National Park

Elefantenherde im Bwabwata National Park

Mitten im Caprivi-Zipfel befindet sich der Bwabwata National Park. Die Fahrt von der
asphaltierten B8 zur ca. 25 Km abseits gelegenen Nambwa Campsite gestaltete
sich recht abenteuerlich: einspurige Tiefsandpiste mit extrem engen Kurven.
Gegenverkehr ist hier eine echte Herausforderung.


Die südliche Milchstraße zwischen dem Sternbild Zentaur und dem Skorpion

Die südliche Milchstraße zwischen dem Sternbild Zentaur und dem Skorpion

Aufnahme mit Canon EOS70D, unmodifiziert, mit Sigma 24mm F1,4 DG HSM Art bei
Blende 2,8. Einzelaufnahme mit 4 Minuten Belichtungszeit bei ISO 1600, mit
automatischem Dunkelbildabzug. Die Nachführung erfolgte mit dem Star
Adventurer von Skywatcher.

Die südliche Milchstraße zwischen dem Sternbild Zentaur (links) und dem Skorpion (rechts),
aufgenommen am 9. Juni 2018 im namibischen Teil der Kalahari, nahe der Grenze zu
Botswana. Die beiden hellen Sterne links der Bildmitte sind Alpha und Beta
Centauri. Ganz links unten im Bild befindet sich der Kugelsternhaufen
Omega Zentauri. In der Bildmitte befindet sich das unauffällige
Sternbild Norma (Winkelmaß).


Tage 18 bis 21: Kasane in Botswana

Die Viktoriafälle in Simbabwe

Kurz nach dem Grenzübertritt nach Botswana erreichten wir Kasane. Hier verbrachten wir 4 Tage
zur Erkundung der "River-Front" des Chobe-Nationalparks und für einen Tagesausflug nach
Simbabwe, zu den Viktoriafällen. Die Fauna im Chobe-Nationalpark stellt alles Gesehene
in den Schatten, wenn man zuvor den Etosha-Nationalpark besucht hat.
Elefantenbegegnungen sind garantiert. Hier haben wir zum ersten
Mal Löwen in freier Wildbahn gesehen.


Tage 22 und 23: Savuti, Botswana

Neugierige Giraffenjungen

Fahrt von Kasane nach Savuti. Das Ende der Asphaltstraße war schon kurz nach Antritt der
Fahrt erreicht. Während der nächsten Tage hatten wir genug Gelegenheiten, auf den
endlosen Tiefsandpisten unsere Off-Road-Fähigkeiten zu perfektionieren. Zwei
Übernachtungen im legendären Camp Savuti. Nachts besuchte uns ein
Elefantenbulle, in "Rüsselweite" zum Dachzelt.


Tage 24 und 25: Khwai/Moremi Game Reserve, Botswana

Die legendäre Holzbrücke am Khwai River

Bei Ankunft in unserer letzten Station (Savuti) glaubten wir, den schlimmsten Teil der Strecke
hinter uns zu haben. Die Fahrt nach Khwai am Rande des Okavango-Deltas sollte uns
eines Besseren belehren. Durchschnittsgeschwindigkeit 10 Km/h.
Hautnahe Elefantenbegegnungen hat man hier mehr, als einem lieb sein kann. Nachts schleichen
Hyänen am Zelt vorbei. Der n&aauml;chtliche Gang zur Toilette ist ein echtes Wagnis.


Tage 26 und 27: Maun, Botswana

Moderne afrikanische Kunst

Zurück in der Zivilisation: in Maun haben wir uns zwei Tage von den Strapazen der vergangenen
Etappen erholt. Wir haben uns spontan für einen entspannten Aufenthalt in der
Thamalakane River Lodge am gleichnamigen Fluss entschieden.
und: endlich wieder Asphalt unter den Rädern.


Milchstraße im Sternbild Skorpion

Detailaufnahme der Milchstraße im Sternbild Skorpion

Aufnahme mit Canon EOS70D, unmodifiziert, mit Zoom-Objektiv Canon EF-S 18-135mm 1:3,5-5,
6 IS USM bei 56 mm Brennweite und Blende 5,0. Einzelaufnahme mit 8 Minuten
Belichtungszeit bei ISO 1600, mit automatischem Dunkelbildabzug. Die
Nachführung erfolgte mit dem Star Adventurer von Skywatcher.

Detailaufnahme der Milchstraße im Sternbild Skorpion, aufgenommen am 9. Juni 2018 von der
Kalahari Bush Breaks Gästefarm im Westen Namibias. Gegen Mitternacht stand dieser
Teil der Milchstraße hoch im Zenit. Die zahlreichen Dunkelwolken erscheinen hier
besonders komplex. Ganz oben rechts im Bild befindet sich Antares mit
seinem charakteristischen orangen Leuchten.


Mein Equipment für die Milchstraßenbilder

Equipment für die Milchstraßenbilder

Kamera: Canon EOS 70D, unmodifiziert.
Objektive: Weitwinkel-Festbrennweite Sigma 24mm F1,4 DG HSM Art
(hervorragend geeignet für die Milchstraße, perfekte Abbildung ab Blende 2,8)
Weitwinkel-Zoom Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM
Reise-Zoom Canon EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS USM
Timer, Fernauslöser:Canon TC-80N3
Nachführung: Star Adventurer von Skywatcher
Die Befestigung der Kamera erfolgte mit einem
stabilen Kugelkopf.


Alle Fotos und Text Copyright © 2018 Roland Pietschmann.


Astronomischer Höhepunkt 2017 - Totale Sonnenfinsternis am 21. August

- Erlebnisbericht eines Sternfreunds -

Das Miterleben einer totalen Sonnenfinsternis ist nicht nur für Hobbyastronomen ein unvergessliches Erlebnis. Leider war es mir
bei meinem ersten Anlauf im Jahr 1999 im Rahmen eines Schwarzwaldurlaubes nicht vergönnt, die "schwarze Sonne" erleben zu
dürfen. Denn kurz vor der Totalität versperrten damals dicke Wolken den Blick auf die vom Mond verdunkelte Sonne.
Es mussten einige Jahre ins Land gehen, bis sich wieder einmal die Gelegenheit ergab an einem geeigneten Ort zu einem geeigneten
Datum (Ferienzeit) eine Sonnenfinsternis erleben zu können. Bei der "Great American Eclipse", wie die US-Amerikaner ihre Finsternis
nannten, wollte ich einen erneuten Versuch wagen und im Rahmen einer Urlaubsreise entlang der Westküste zur richtigen Zeit am
richtigen Ort sein. Ausschlaggebend für die Auswahl des Beobachtungsorts waren diesmal die Wetterprognosen bzw. Statistiken
über den Bewölkungsgrad für den Pfad des Kernschattens.
Die Entscheidung fiel auf Madras, einem kleinen Städtchen im Bundesstaat Oregon.

Die größte Herausforderung im Rahmen der Reisevorbereitungen bestand darin eine Unterkunft zu finden, denn 18 Monate vor der
Finsternis waren alle Hotels und Motels in Madras schon ausgebucht. Nach langer Suche und mit ein bisschen Glück gelang es mir
in einem Motel, welches am südlichen Rand der Kernschattenzone im Örtchen Prineville lag, ein Zimmer für den Zeitraum zu buchen.
Zwei Tage vor der Finsternis traf ich schließlich in Prineville ein und konnte mein "Sofi-Basislager" aufschlagen. Den Tag vor der
Finsternis nutzte ich dazu, nördlich von Madras, im Bereich der idealen Mitte des Kernschattenkorridors nach einem
Beobachtungspunkt zu suchen. In der Nähe einer kleinen Farm, an einer Seitenstraße die von einem Highway abging, wurde ich
schließlich fündig. Nach einer schlaflosen Nacht, war dann endlich der große Tag gekommen...

07:30 Uhr, Eintreffen am Beobachtungsplatz

Die Hinfahrt zum am Vortag ausgesuchten Beobachtungsplatz verlief ohne Vorkommnisse und besser als erwartet. Allerdings mußte
ich feststellen, dass ich nicht der Einzige war, der diesen Platz zum Beobachten der Sonnenfinsternis auserkoren hat. Mehr als ein
Dutzend Fahrzeuge hatten schon Stellung bezogen. Zum Glück fand sich aber noch ein paar Meter weiter ein geeigneter Platz um den
Mietwagen abzustellen und das mitgebrachte Stativ samt Spiegelreflexkamera in Stellung zu bringen.

Der Platz für den Komandostand

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim Sternfreund Detlef bedanken, welcher mir seine Spiegelreflexkamera
(Olympus E-420) samt 300mm-Teleobjektiv ausgeliehen hat. Alle Sonnenfotos dieses Artikels wurden mit dieser Kamera, montiert auf
einem hama-Stativ, aufgenommen.

08:50 Uhr, 16 Minuten bis zum ersten Kontakt

Ich habe den Aufbau der Kameraausrüstung abgeschlossen und erste Testbilder von der Sonne gemacht. Hatte sogar noch Zeit den
Feldstecher mit Filterfolie zu versehen. Außentemperatur ist 13°C. Der Himmel ist nicht perfekt wolkenfrei, für Sonnenfotografie aber
absolut ausreichend. Kann nur hoffen, dass sich daran nichts ändert. Smartphone-App "Solar Eclipse Timer" gestartet, welcher mir
für meinen Standort ansagt, wie viel Zeit bis zu den einzelnen Finsternisphasen verbleibt. (Besonders wichtig für das Ende der
Totalitätsphase)

Sonne vor dem Eintritt des Mondes

9:06 Uhr, erster Kontakt - Mondschatten berührt Sonnenscheibe)

Endlich geht es los, der Mond berührt (scheinbar) die Sonnenscheibe. Es dauert natürlich ein paar Sekunden bis wirklich etwas zu erkennen
ist. Erst mit "Sofi-Feldstecher", dann mit einfacher Sonnenfinsternisbrille.

Erster Kontakt

09:42 Uhr, warten auf den zweiten Kontakt

Im Abstand von ca. 7 Minuten mache ich Fotos. Per Außentemperaturanzeige des Mietwagens versuche ich den Temperaturverlauf zu messen.
Bis jetzt verharrt die Temperatur bei 13°C.

Verlauf des ersten Kontakt

10:13 Uhr, vorbereiten auf zweiten Kontakt

Auch ohne direkte Sonnenbeobachtung kann man jetzt feststellen, dass nicht mehr so viel Licht bei uns ankommt wie zuvor. Beim routinemäßigen
Nachfokussieren der Kamera kommt kurz Panik auf, weil mit der Zoomanzeige auf dem Display kein scharfes Bild mehr erzeugt werden kann
(Kameraelektronik kommt mit Kontrast der Sichel nicht klar). Mittels Suchokular gelingt es mir schließlich nach mehreren Anläufen das Bild scharf
zu stellen. Temperatur immer noch 13°C. Irgendetwas stimmt nicht mit dem Thermometer!

Verlauf des ersten Kontakt

10:19 Uhr, erste Anzeichen

Die Sonnensichel wird immer schmaler, das Licht immer schummriger. Der Kernschatten hat den ca. 50km entfernt liegenden Mount Jefferson schon
erreicht, welcher deshalb nicht mehr zu erkennen ist. Das Heraneilen des Schattens ist wegen fehlender Bergketten leider nicht beobachtbar.

Verlauf des ersten Kontakt

10:20 Uhr, zweiter Kontakt - Beginn der Totalität)

Kurz vor Einsetzen der Totalität habe ich aus dem Augenwinkel heraus mit ungeschützten Augen den Perlschnureffekt gesehen. Solar Eclipse Timer hat
auf die Sekunde genau funktioniert und den Beginn der Totalität angesagt. Aufgeregt und trotzdem vorsichtig, um nicht die Scharfstellung zu gefährden,
baue ich das Sonnenfilter vom Teleobjektiv ab um mit verschiedenen Belichtungswerten die Korona zu fotografieren. Gleichzeitig versuche ich auch für
meine Familie da zu sein um mit ihr und den eigenen Augen das Schauspiel der schwarzen Sonne zu bewundern.
Der Anblick der Korona ist unbeschreiblich !!!

Totalität

10:22 Uhr, dritter Kontakt - Ende der Totalität

Die Solar Eclipse Timer - App zählt einen Countdown runter um auf das Ende der Totalität vorzubereiten. In letzter Sekunde schaffe ich es, das Filter auf das
Teleobjektiv zu setzen. Mit ungewohnter Schnelligkeit wird aus der Dämmerstimmung wieder ein richtiger Sonnentag.

Ende der Totalität

10:29 Uhr, warten auf den vierten Kontakt

Die ersten Autos setzen sich in Bewegung und die umliegenden Straßen beginnen sich zu füllen. Ich habe mir vorgenommen bis zum vierten Kontakt
(Finsternisende) zu bleiben und meine Fotoreihe fortzusetzen.

Zeiten - 10:49, 10:59, 11:10, 11:20, 11:29 und 11:40 Uhr
- 10:49 - - 10:59 - - 11:10 -
Bild von 10:49 Uhr Bild von 10:59 Uhr Bild von 11:10 Uhr
- 11:20 - - 11:29 - - 11:40 -
Bild von 11:20 Uhr Bild von 11:29 Uhr Bild von 11:40 Uhr

11:41 Uhr, vierter Kontakt - Ende

Habe gerade die letzten Fotos gemacht. Ein unvergessliches Erlebnis geht zu Ende. Die Rückfahrt zum Motel wird zwei Stunden länger dauern als
am Morgen - Aber das ist mir egal

Folgende Webseiten und Smartphone-Apps waren mir bei der Planung und Durchführung eine großße Hilfe:

1. Mit Hilfe dieser Webseite habe ich das Madras-Wetter ein Jahr vor Reisebeginn beobachtet. Hier der - Link zum Wetter in Madras
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2. Sonnenfinsternis-Seite mit Tabellen und Grafiken des statistisch zu erwartenden Bewölkungsgrads. Hier der - Link zur Sonnenfinsternis-Seite
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3. NASA-Webseite mit einer eingebetteten Google Maps-Karte auf der der Totalitätskorridor eingeblendet ist. Mit Klick auf eine Kartenposition können diverse
Finsternisparameter abgerufen werden. Hier der - Link zur NASA-Seite --zurück gehts mit der Browserpfeiltaste.←←←

4. Deutschsprachige Webseite mit vielen Sonnenfinsternis-Infos. Hier der - Link zur Sonnenfinsternis Info-Seite --zurück gehts mit der Browserpfeiltaste. ←←←

5. Eclipse 2.0 (Copyright 2012-2017 Eduard Masana & Universitat de Barcelona) Smartphone/Tablet-App (Android) zum Berechnen von Sonnen- und
Mondfinsternissen und Planeten-Transits.

6. Solar Eclipse Timer (Copyright 2002-2017 Foxwood Astronomy LLC) Smartphone-App (Android) berechnet für Beobachtungsort sekundengenau die
Kontaktzeiten und gibt akustische Hinweise wenn diese kurz bevorstehen.


Alle Fotos Copyright © 2017 Dirk Lausecker, Berlin, astronomie@timetool.de. Bildbearbeitung Detlef Lawrenz.


Auserwählt - Auszeichnung - Familie in Berlin

Auszeichnung - Familie in Berlin

Die Bruno-H.Bürgel-Sternwarte wurde von der Redaktion tip Berlin / ZITTY auserwählt.
Wir zählen zu den wichtigsten Adressen für Familien in unserem Bezirk. Dafür haben wir
einen Aufkleber "Ausgezeichnet - Familie in Berlin" erhalten und im Eingangsbereich,
unserer Sternwarte, gut sichtbar platziert. Hier noch der Link, zu -Familie in Berlin-
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Neues Teleskop für die Sternwarte

Als Ersatz für den Frauenhofer Refraktor auf dem 61 cm Spiegelteleskop hat der Verein einen 152 mm ED- APO Refraktor
von Meade angeschafft. Das Gerät soll im Frühjahr als Sucher / bzw. Leitrohr montiert werden.


Radioastronomie mit einer Offsetantenne (Satellitenschüssel)- Teil 3

Neubeginn und Zielstellung

Die Auswertung der bisherigen Ergebnisse hatte uns gezeigt, daß die bisher erreichte Genauigkeit für anspruchsvolle und
wiederholbare Messungen nicht ausreicht. Da die vorhandene Konstruktion prinzipbedingte Mängel aufweist die nur schwer
zu beheben sind, haben wir uns entschieden noch einmal von vorn zu beginnen und die Teleskophardware komplett neu zu
konstruieren. Wir haben uns das Ziel gesetzt eine Positioniergenauigkeit von 0,1 Grad zu erreichen. Auch für die
Steuerungssoftware wurde die Latte sprichwörtlich höhergelegt. Die Zahl der Messungen pro Sekunde wurde von 10 auf
mindestens 8000 erhöht.

Mobil-Variante

Neben dem Bau eines neuen ortsfesten Teleskops gab es immer wieder Überlegungen zu einer mobilen Version. Eine größere
Standardmontierung sollte durchaus in der Lage sein einen 1m-Offsetspiegel zu tragen. Um hierfür den Beweis zu erstellen,
hat sich Sternfreund Detlef bereit erklärt seine nagelneue AZ-EQ6 zur Verfügung zu stellen (Siehe Foto).

AZ-EQ6 mit Cas90

Neue Steuersoftware

Wie oben schon angesprochen, war es erforderlich die Steuersoftware komplett neu zu schreiben. Die neue Steuersoftware wurde
wieder komplett in LabVIEW 6.1 erstellt und ist mit dem aktuellen Versionsstand in der Lage per ASCOM-Anbindung kommerzielle
Montierungen wie die AZ-EQ6 anzusteuern. Zum Glück stellte sich heraus, dass hierfür der Celestron-ASCOM-Treiber genutzt
werden kann. Aber auch für die Ansteuerung einer Eigenbaumontierung ist die Software schon gewappnet. Nachfolgender Screendump
zeigt die Steuersoftware in der Entwicklungsumgebung inklusive einer Anbindung der Software Skychart (Cartes du Ciel) mit der die
Position astronomischer Zielobjekte berechnet und bei Meßvorgängen einbezogen werden kann.

Neue Steuersoftware Ceselstron Treiber für Ascom

Wie schon oben beschrieben, arbeiten wir auch an einer mobilen Variante eines Selbstbau-Radioteleskops. Basis der Mobilvariante
ist eine AZ-EQ6 Montierung eines Vereinsmitglieds. Eine selbstgebaute Halterung für einen 90cm-Offsetspiegel verbindet die
Montierung mit dem Empfangsspiegel. Am 6. März 2015 war ein wichtiger Meilenstein erreicht. Der Empfangsspiegel wurde mit der
Montierung "verheiratet". Die nächsten Schritte werden darin bestehen, die Laufeigenschaften des Konstrukts zu testen und mit der
Steuersoftware ein paar "Trocken-Scans" zu fahren. Sobald der Detektorverstärker zur Verarbeitung des LNB-Signals fertig ist,
werden wir uns an die frische Luft für das "First Light" wagen.

Halterung mit CAS90 Detektorverstärker

Kooperation mit Hildesheimer Gesellschaft für Astronomie

Zum Jahresende wurden wir von einem Sternfreund der HiGA (Hildesheimer Gesellschaft für Astronomie) in Bezug auf unsere neue
Steuersoftware kontaktiert. Sehr schnell konnten wir feststellen, dass es für beide Seiten von Vorteil sein wird den Kontakt aufrecht
zu erhalten und auszubauen. Denn es gibt einige Punkte in denen wir uns gegenseitig gut ergänzen und unterstützen können. Als
erstes Resultat der Zusammenarbeit wurde die neue Steuersoftware um ein Plugin erweitert, welches die Nutzung des
Radiometerbausatzes RAL10KIT des italienischen Anbieters RadioAstroLab (www.radioastrolab.com) ermöglicht.

Halterung mit CAS90

Erster Feldversuch

Nach wiederholten Trockentests in der Werkstatt unserer Sternwarte hat sich nach mehreren Wochen Wartezeit eine Gelegenheit
ergeben das mobile Radioteleskop unter freien Himmel aufzubauen. Am Freitag den 10. Juni 2016 bauten wir hinter der Sternwarte
die mobile Variante unseres Radioteleskops auf. Zum Einsatz kam folgende Hardware:
Skywatcher AZ-EQ6 Montierung
85cm Offset-Satellitenschüssel
4-fach LNB von Kathrein
Toshiba Notebook TECRA S10-117
Radiometer MicroRAL10.

Detlef beim Feldversuch am Messtisch

Das Ziel des ersten Feldversuchs bestand darin, die gesamte Hard- und Software wie bei den Inhouse-Trockentests zum Spielen
zu bekommen und natürlich ein paar Signale von außerhalb der Erdathtmosphäre aufzufangen. Bevor es aber richtig losgehen
konnte, mussten wir herausfinden warum das Radiometer andere Signale als bei den Trockentests lieferte. Die Lösung war eigentlich
simpel. Im Keller haben wir die ganze Zeit die Wärmestrahlung der Kellerwände empfangen. Unter freiem Himmel war die
Ausgangssituation natürlich eine andere. Konkret sah es so aus, dass das Radiometer, sofern die Antenne auf eine "kalte" Stelle am
Himmel gerichtet war, einen stabilen Wandlerwert von 214 lieferte. Im Gegensatz zum Keller gab es (zum Glück) keine Drifteffekte.
Die erste Himmelsabtastung war ein vertikaler XY-Scan zum Auffinden der geostationären Satelliten. Das erste Signal das wir zu sehen
bekamen, war aber kein Satellitensignal sondern das "Wärmebild" der Tanne, welche den linken Bereich des Scanbereichs einnahm.
Ab Scanbereich-Mitte stellten sich die viel stärkeren Signale der Satelliten ein. Im Satellitenbild, linkes Bild, wurde der Kontrast so
eingestellt, dass das Signal der Tanne zu erkennen ist.

Satellitenscan beim 1.Feldversuch

Da der Mond günstig stand, konnten wir nicht widerstehen eine Himmelsabtastung in diesem Bereich durchzuführen (RD-Scan).
Unter Ausnutzung der grössten Verstärkungsstufe des Radiometers gelang es uns ein Signal aufzufangen, dass den vorläufigen
Schluß zulässt, dass wir wirklich den Mond, rechtes Bild, "erwischt" haben.

Mondscan beim 1.Feldversuch Signal auf 8ter Scanzeile Signal auf 9ter Scanzeile

Alle 16 Scanzeilen


Radioastronomie mit einer Offsetantenne (Satellitenschüssel)- Teil 2

Geschaft!

Nach dem hinauf befördern der Antenne fing die Arbeit erst richtig an.
Bis alles an Ort und Stelle war verging die Zeit und manchmal auch die
Motivation. Aber wir haben es doch geschafft. Im Mai 2011 war es dann
so weit: Unsere erste Messung vom Himmel über der Sternwarte.

Ready for Take off Unser Messplatz Unser Messplatz

Unsere Messung von den Astrasatelitten

Das Bild zeigt unsere erste vorzeigbare Messung. Auf dem Bild sind die Astrasatelliten,
als helle Streifen gut zu erkennen. Dann ging leider der Elongationsmotor kaputt.
Nicht das der Motor eine schlechte Qualität hatte, nein, er war einfach zu alt. Der Motor
und die Satellitenschüssel standen einige Jahre im Keller der Sternwarte. Bis ein neuer
Motor installiert wurde und die Software umgeschrieben war verging einige Zeit.

Unsere neuste Messung von den Astrasatelliten

Dieses Bild zeigt die momentane, von der Software generierte und sichtbar gemachten,
empfangenen Daten der Antenne. Der Unterschied zum ersten empfangenen Bild ist, das
der Zwischenraum zwischen den Daten, mit den gleichen Daten aufgefüllt wird. So ensteht
der Eindruck eines Bildes, ohne den leeren Zwischenraum. Dieser entsteht ja durch eine 2°
Bewegung der Antenne in Azimut. Danke Dirk.!

Und so geht es weiter: 1)Neues Koaxkabel (Aircom Plus - eine Spende von Oliver Homberg), unser altes Kabel (RG232) hat auf 100m Länge eine Dämpfung von nahezu 100% !! Das Aircom Plus nur 22%.

2)Ein anderen Empfänger der empfindlicher ist als ein Satfinder und die Verstärkung des Empfängers nachvollziehbar ist.

3)Software Änderung um eine genauere Positionierung, der Antenne, in Azimut zu erreichen.

Wie es weiter geht steht im neuen Radioastronomie - Blog.
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Update = 12.11.2018
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